Bank überträgt Kreditkartennummer im Klartext – per E-Mail

Da hatte ich die neue TARGOBANK kürzlich noch für die wirklich interessante Pluspunkt-Karte gelobt – da hat heute ein Werbespot mein Interesse für ein anderes Angebot geweckt. Also, die Seite der TARGOBANK geöffnet, Angebot für interessant befunden und auf Beantragen geklickt. Um mir die Authentisierung über Postident zu sparen, habe ich mich vorher als Kunde angemeldet. Allerdings sollte ich selbst als eingeloggter Kunde nochmal zum Postident geschickt werden. Das war mir dann doch etwas zu viel Bürokratie – vor allem völlig unnötig, da ich wie gesagt bereits Kunde bin.

Klartext liebe ich sehr, und da wollte ich der TARGOBANK mitteilen, dass ich es merkwürdig finde, wenn ich als bereits verifizierter Kunde erneut aufs Postamt oder in die Filiale soll. Also, wie teilt man das am besten mit – über das Kontaktformular, Kategorie „Lob & Tadel“.

Füllt man das Kontaktformular der Bank im Internet aus, wird man unter anderem gefragt, ob man bereits Kunde sei und wie die Konto- oder Kreditkartennummer lautet.

So weit, so gut. Die Seite ist ordnungsgemäß per SSL verschlüsselt – kein Problem also. Zudem scheint die Kreditkartennummer kein Pflichtfeld zu sein, denn sie ist nicht mit einem Stern markiert. Lässt man die Nummer jedoch aus, wird man bei Absenden des Formulars darauf hingewiesen, dass eine Nummer hier dennoch angegeben werden muss: „Bitte geben Sie an: Konto- bzw. Kreditkartennummer“.

Der eigentliche Schock kommt jedoch, wenn man die Option „Bitte schicken Sie mir eine Kopie der Nachricht“ auswählt. Tatsächlich schickt die TARGOBANK die Nachricht wunschgemäß als E-Mail – spart dabei jedoch selbst die Kreditkartennummer nicht aus:

Völlig ungeschützt wird die sensible Nummer im Klartext per E-Mail versendet. Das ist mir dann ehrlich gesagt doch ein bisschen zu viel Klartext… Ich hoffe mal, dass das nur unter die Kategorie Anlaufschwierigkeiten fällt und schnellstens behoben wird, liebe TARGOBANK.

Umsatzvergütung für Kreditkartenzahlung

Zahlungen per Kreditkarte sind ein lukratives Geschäft für die Banken. Von den Händlern, Restaurants und Tankstellen kassieren die Banken meist etwa 3% vom Umsatz und zusätzlich eine Transaktionsgebühr. Aus diesem Grund haben die Banken ein Interesse daran, dass möglichst viele Zahlungen über Kreditkarte ablaufen. Viele Banken bieten daher ihren Kunden ein Bonusprogramm an, wie z.B. die bereits empfohlene DKB mit ihrem DKB-Club, bei dem es für jeweils 1000 Euro Umsatz 150 Punkte gibt. Allerdings braucht man hier sehr viele Punkte und das Angebot der DKB ist in erster Linie wegen der kostenlosen Geldautomatenversorgung interessant.

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Weltweit kostenlos Geld abheben

Vorgestern habe ich ja bereits geschrieben, dass ich als Giro- und Tagesgeldkonto ein Konto der Ziraat Bank empfehle. Ein Nachteil an diesem Konto ist allerdings, dass man an so gut wie keinem Geldautomat kostenlos Bargeld abheben kann.

Hier kommt das DKB Cash  ins Spiel, denn das ist eine optimale Ergänzung zum Ziraat Bank-Girokonto für die Bargeldversorgung. Das DKB Cash ist ein Doppelpack aus Girokonto und Kreditkarte. Während das Girokonto unattraktiv ist, ist die Kreditkarte genial. Denn mit dieser Kreditkarte kann man an jedem Geldautomaten mit VISA-Logo weltweit kostenlos Bargeld abheben. Hat man die DKB Cash-Kreditkarte im Portemonnaie, braucht man nie mehr nach dem passenden Geldautomaten suchen, denn so gut wie jeder Geldautomat ist von nun an passend. „Weltweit kostenlos Geld abheben“ weiterlesen

Girokonto als Tagesgeldkonto

Die Banken sind ja in der Regel klever und bieten dem Kunden selten optimale Produkte an. Konten, auf denen üblicherweise Gehalt eingeht, werden nur mickrig verzinst. So muss man bei den meisten Girokonten derzeit wohl froh sein, wenn man überhaupt noch 0,5% Zinsen bekommt.

Aus diesem Grund habe ich mein privates Girokonto schon seit Jahren bei der Ziraat Bank. Die Ziraat Bank bietet nämlich ein vollwertiges Girokonto an, das ähnlich gut verzinst wird, wie die jeweils bestverzinsten Tagesgeldkonten. Ende 2008 hat die Ziraat Bank das Girokonto zum Beispiel mit 4,25% verzinst, mittlerweile ist der Zins jedoch auf 1,7% gesunken – was aber im aktuellen Marktumfeld immer noch über der Verzinsung der meisten Tagesgeldkonten liegt. Zudem ist das Girokonto kostenlos und an keine Bedingungen, wie z.B. ein Mindestgehaltseingang, gekoppelt.

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