Nach Google nun auch Microsoft mit Straßenansichten

Die Aufregung um Google Street View hat sich noch nicht gelegt, da bereitet nun auch Microsoft den Start seines Straßenansichtsdienstes StreetSide in Deutschland vor. Dies hat ein Mircrosoft-Pressesprecher Heise Online mitgeteilt. In den USA und Kanada ist StreetSide bereits aktiv, in Deutschland soll der Dienst 2011 starten.

Wie Google fährt auch Microsoft öffentliche Straßen mit einer auf einem Auto aufgebauten Kamera mit 360°-Objektiv ab. Gesichter und KFZ-Kennzeichen sollen durch eine Software automatisch verfremdet werden.

Am meisten Widerstand hat Google für Street View von Hausbesitzern bekommen, die ihr Haus nicht im Internet abgebildet haben wollen. Fast 250.000 Anträge auf Unkenntlichmachung gingen allein in Deutschland ein. Auch Microsoft ermöglicht eine Verpixelung von Häusern, allerdings derzeit nur für bereits in StreetSide verfügbare Straßenzüge.

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Gegner der Google-Verpixelung haben unterdessen begonnen, verpixelte Häuser zu fotografieren und diese über den Google-Bilderdienst Panoramio mit Eingabe der geographischen Koordinaten ins Internet einzustellen. Dadurch werden diese Bilder automatisch in Google Maps übernommen, so dass Street View diese als Foto darstellt.

Erst StreetView, dann Paoramio, ab nächstem Jahr SteetSide: Immobilieneigentümer haben also viel zu tun, wenn sie dauerhaft nicht im Internet zu sehen sein möchten. Um eine gesetzliche Regelung zu umgehen, schlägt der IT-Verband Bitkom daher auch eine zentrale Widerspruchsplattform vor.

Wie die Navigation in StreetSide funktioniert, zeigt Microsoft in einem Video:

Daniel Neuhaus

Hallo, ich bin Daniel Neuhaus aus Gütersloh. Weitere Informationen zu meiner Person sind in diesem Blog zu finden. Hier gibt es eine bunte Mischung aus IT, Medien und allem, was mich sonst noch so interessiert. Über Kommentare freue ich mich sehr!

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