Die zensierte Minibar

Blick aus dem Zimmer auf Manhattan im HintergrundIm Juni war ich geschäftlich eine Woche in New York. Untergebracht war ich in einem wirklich schönen, neuen Hotel in Jersey City mit einem fantastischen Blick auf die Sykline Manhattans.

Doch beim Check-Out erlebte ich eine böse Überrraschung. Der Hotelangestellte fragte, ob ich schon mal etwas von „censored minibars“ gehört hätte. Mmm, zensierte Mini-Bar. Ich war ja schon in vielen Hotels und habe in den letzten drei Jahren über 500 Hotelübernachtungen zusammengesammelt. Eine zensierte Minibar ist mir dabei noch nicht untegekommen. Und wieso zensiert? Auch wenn es schwer ist, in vielen Ostküstenstaaten außerhalb von Restaurants ein normales Bier zu bekommen, konnte ich es nicht glauben. Ist die Prohibition zurück und ich hätte das Bud aus der Minibar nicht trinken dürfen?

Dann informierte mich der Angestellte, dass ich eine Minibar-Rechnung über 100 Dollar hätte. Die Minibar wäre mit einem Gewichtssensor für jedes einzelne Fach ausgestattet, der automatisch erfasst, wenn man der Minibar etwas entnimmt. Jetzt dämmert es mir, die Minibar ist „sensored“ und nicht „censored“. Gut, ich bekenne mich schuldig. Ich habe die Minibar leer geräumt, um meinen frischen O-Saft und die gekauften Heidelbeeren und Weintrauben vernünftig zu kühlen. Danach habe ich alle Getränke wieder zurückgestellt.

Nunja, so hat sich dann doch noch alles aufgeklärt und ich musste ledliglich das eine getrunkene Bier bezahlen. Das dünne Bud war die 5$ allerdings auch nicht wert.

Daniel Neuhaus

Hallo, ich bin Daniel Neuhaus aus Gütersloh. Weitere Informationen zu meiner Person sind in diesem Blog zu finden. Hier gibt es eine bunte Mischung aus IT, Medien und allem, was mich sonst noch so interessiert. Über Kommentare freue ich mich sehr!

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